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WANDERBERICHT |
Unsere Osterwanderung 2005 führte uns als erstes nach Rathen. Wir hatten uns dieses Jahr entschlossen mit der S-Bahn in die Sächsische Schweiz zu fahren, um den Staus in Pirna bei der Anreise mit dem Auto auszuweichen.
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Wanderung in der Sächsischen Schweiz zu Gamrig und Hockstein
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Schon am Bahnhof in Niedersedlitz waren wir positiv überrascht. Es kamen mehr Freunde und Bekannte als wir erwartet hatten. Im vergangenene Jahr waren wir zu sechst unterwegs und dieses Mal fast mit dreimal so vielen Leuten.
Osterwandergruppe 2005
Unsere Osterwanderung begann in Rathen nach der Fährfahrt über die Elbe. Wir wanderten die Promenade von Rathen entlang in den Ort hinein und am Abzweig zum Amselsee weiter geradeaus. Erst als am Haus des Gastes, der Füllhölzelweg nach links einbog, nahmen wir diesen Weg dem Wald und den Felsen entgegen.
Hier im Wald bogen wir dann auf einem Wanderweg nach rechts noch tiefer und allmählich höher in die Felsen ein. Es ging bergauf und wir näherten uns den Felsen. Nach etwa 10 Minuten hatten wir dann eine Anhöhe erreicht und der Aufstieg über Treppen und Stufen am Fels begann.
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Der Malerblick vom Gamrig

Caspar David Friedrich
Wanderer überm Nebelmeer (1818)
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Oben von den Felsen vom Gamrig eröffnete sich uns ein sagenhafter Blick auf das Felsmassiv der Bastei und der Lokomotive, auf Rathen und die Elbe. Dieser Blick hatte schon die Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich und Ludwig Richter fasziniert. Den Wanderer überm Nebelmeer malte Caspar David Friedrich hier im Jahr 1818.
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Die Felsenwelt ist hier sehr zerklüfftet und das Klettern hinauf macht Spaß. Oben am Gipfel ist dann ein relativ ebenes Plateau von dem man einen herrlichen Rundblick genießt. Man blickt dabei in Richtung Rathen und zur Elbe, zum Basteimassiv und in Richtung Polenztal mit der Brandaussicht.
Unser erster Rastplatz war gefunden und schon wurde der mitgebrachte Alkohol das erste Mal ausprobiert. Manche nutzten allerdings die Gelegenheit um überhaupt erstmal zu Frühstücken.
Kletterfreunde am Gamrig
Da zwar die Aussicht super war, aber leider das Wetter und vor allem der Wind nicht so mitspielte, beschlossen wir unsere Wanderung fortzusetzen und evt. im Polenztal in einer richtigen Baude einzukehren. Wir entschlossen deshalb die Wanderung auszuweiten und bis ins Polenztal zu gehen.
Der Abstieg von Gamrig erfolgte teilweise querfeldein, weil der Weg irgendwie plötzlich nicht mehr vorhanden war. Da aber die Richtung zum Polenztal klar war, stiegen wir hinunter ins Tal ab.
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Wandergruppe am Gamrig
 Sigrun und Dan beim Picknick
 Tourenplanung auf dem Gamrig
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Nach unserem Abstieg vom Gamrig erreichten wir dann wieder den Füllhölzelweg im Tal. Dieser Wanderweg führt hier ganz idyllisch im Wald entlang.
Auf dem Füllhölzelweg
Im Polenztal angekommen wanderten wir nun flussaufwärts. An einigen Stellen konnte man dort sogar noch die Märzenbecherwiesen bewundern. Kurz nach der Polenztalschänke bogen wir dann allerdings nach links ab und wanderten steil bergauf zum Hockstein. Der Blick führt hier über das Polenztal direkt nach Hohnstein und zur Burg.
Auf dem Hockstein hocken
Mit dem Wetter und der Fernsicht hatten wir bei dieser Wanderung leider kein besonderes Glück, aber so lange es nicht regnete war alles ok. Es gibt ja eigentlich kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung.
Der Rückweg vom Hockstein nach Rathen erfolgte über den Knotenweg. Dieser trifft kurz vor dem Amselsee wieder den Amselgrundweg. Zu Ostern sind hier besonders viele Menschen unterwegs. Das Motto der Osterwanderung "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche", trifft dabei voll zu.
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Im Amselgrund reihten wir uns dann in die Menge der Touristen ein. Hier trafen wir auf leichtes Fussvolk und sehr viele Spaziergänger.
Softeis in Rathen
Am Eisstand in Rathen machten wir dann erst einmal eine größere Rast. Die meisten versorgten sich mit leckerem Softeis. Aber auch Bratwurst und andere Snacks waren sehr beliebt. Das Wetter hatte sich sichtlich gebessert und im herrlichen Sonnenschein konnten wir "eisschleckend" verweilen.

Pause an der Elbe
Etwa eine Stunde saßen wir in der Sonne an der Elbe, dann kam wieder Wind auf und wir setzten mit der Fähre über, um zum Bahnhof zu gelangen.
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Eine Rast ratet wo?
 Bratwurst und/oder Eis
 Fotofreunde diskutieren
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Die Osterwanderung hat sich auch in diesem Jahr wieder voll gelohnt. Wir werden deshalb nächstes Jahr ganz sicher wieder eine Tour machen. Wer will kann sich ja im Gästebuch eintragen, dann erinnnern wir rechtzeitig daran.
Anschließend kann man sagen, dass die Wanderung nur einen leichten Schwierigkeitsgrad hatte und deshalb auch größeren Gruppen sowie Familien zu empfehlen ist. Der Blick über die Felsen vom Gamrig ist unbeschreiblich schön, eben wie auf den Bildern von Caspar David Friedrich. Also Fotoapparat oder Malblock nicht vergessen! Auch die Sicht vom Hockstein auf die Burg Hohnstein ist einmalig. Die Burg erscheint zum Greifen nah.
Eine Beschreibung des kompletten Malerwegs in der Sächsischen Schweiz gibts unter: www.saechsische-schweiz.de
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EA 2005 |