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WANDERBERICHTE |
Ein besonderes Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz ist der Pfaffenstein. Dieser zählt zu den interessantesten und erlebnisreichsten Bergen. Das besondere Wahrzeichen des Pfaffensteins ist die Barbarine.
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Wanderungen auf den Pfaffenstein
Ob in der großen Gruppe, mit wenigen Kletterfreunden oder gar mit der Familie, hier ist für jeden der passende Aufstieg dabei. Da der Pfaffenstein sogar über einen Aussichtsturm und Bewirtschaftung verfügt, muss man eigentlich nicht einmal Proviant mitbringen. Unsere zwei letzten Touren auf den Pfaffenstein sind nachfolgend beschrieben.
1. HERBSTWANDERUNG mit Hindernissen über den Klettersteig 2005
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Endlich war einmal wieder schönes Wetter angekündigt und wir beschlossen mit dem Auto in die Sächsische Schweiz zu fahren und ein bißchen wandern zu gehen. Sigrun, Marcus, Robert und ich machten sich also auf den Weg.
Da der Pfaffenstein etwas abseits von der S-Bahn liegt, ist eine Wanderung hier besonders zu empfehlen, wenn man mit dem Auto anreist. Man kann direkt am Fuss des Berges parken und spart den langen Weg von Königstein bis Pfaffendorf ein. Wir parkten an der Straße in Richtung Papstdorf und wanderten querfeldein über die Felder dem Pfaffenstein entgegen.
Wanderung zum Pfaffenstein
Marcus kannte einen Klettersteig abseits der normalen Aufstiegsrouten und wir planten diesen zu nehmen. Doch schon am Einstieg tauchten die ersten Hindernisse auf und als dann auch noch Zuschauer kamen und Marcus schon fast in der Mitte des Klettersteigs war, mussten wir uns aufteilen.
Robert und Sigrun nahmen den Aufstieg über die Klamm und Marcus und ich kletterten über die Stiegen weiter. Endlich oben angekommen, trafen wir uns dann alle an der Aussicht zur Barbarine wieder.
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Die Barbarine am Pfaffenstein
An der Südseite des Pfaffensteins befindet sich die Barbarine, eine imposante Felsnadel, die an ihrer Talseite 43 m hoch ist. Das Pfaffensteinmassiv zählt zu dem beliebtesten Klettergebiet und beherbergt mehr als 30 anerkannte Gipfel für Bergsteiger.
Die Barbarine wurde im Jahr 1905 das erste Mal bestiegen und war über Jahrzehnte der ausergewöhnlichste Klettergipfel der Sächsischen Schweiz. Aus Sicherheitsgründen musste allerdings im Jahr 1975 die Barbarine für den Klettersport gesperrt werden.
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Wandergruppe
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Aussicht zur Barbarine
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Das Plateau des Pfaffensteins ist sehr groß, so dass man einige Zeit benötigt um vom Ausstieg des Nadelöhrs im Norden über den Standort des Aussichtssturms und der Bewirtschaftung in der Mitte des Plateaus an die Südseite des Pfaffensteins zur Barbarine zu gelangen. Das Plateau ist vollständig bewaldet mit Laub- und Nadelbäumen und lässt sich leicht zu durchwandern.
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Felsmassiv
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Wanderung auf dem Plateau
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Seit dem Jahr 1891 gibt es auf dem Pfaffenstein eine ganzjährige Bewirtschaftung. Das alte Fachwekgebäude steht noch immer hier oben. Das Angebot an Speisen und Getränke umfasst Hausmanskost und Snacks sowie warme und kalte Getränke. Die Bergsteigerbemme mit Gurke und Fett sowie die Kartoffelsuppe sind echt lecker und empfehlenswert.
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Die Bewirtschaftung
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Rast an der Baude
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Neben der Bewirtschaftung wurde 1904 ein massiver Aussichtsturm aus Sandstein errichtet. Dieser überragt die Bäume des Plateaus und ermöglicht einen phantastischen Blick auf die Umgebung.
Genau wie beim Aufstieg kann man auch beim Abstieg die unterschiedlichsten Wege wählen. Wir wanderten den Klammweg über Leitern und durch Klüfte und Brüche hinab. Dieser Weg wurde im Jahr 1913 gebaut und bietet so auch Familien mit Kindern einen abenteuerlichen Stieg durch die Felsen.
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Klammweg
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Felsen in der Klamm
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Relativ im Süden mündet der Abstieg auf den Pfaffenstein-Rundweg. Um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen, wandert man mit einem impossanten Ausblick auf die Festung Königstein, am Fusse des Pfaffensteins entlang. Dieser Weg ist wirklich jeden zu empfehlen, denn die Aussicht ist klasse.
Rückweg mit Blick auf die Festung
Insgesamt dauerte unsere Wanderung mit Aufstieg, Einkehr in der Baude und Abstieg etwa 2 Stunden. Also wer sich einen schönen Nachmittag machen will, sollte keine Zeit verlieren.
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2. MAIWANDERUNG durchs Nadelöhr 2003
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Bereits im Mai 2003 wanderten wir mit Freunden auf den Pfaffenstein. Wir reisten dabei ebenfalls mit dem Auto an. Vom Parkplatz in Pfaffendorf ging es dann in Richtung Nadelöhr-Aufstieg.
Aufstieg über das Nadelöhr
Mit von der Partie waren dabei Tobi und seine Freundin, Mario und seine Freundin sowie Norbert, Engel, Marcus, Robert und Ellen. Anbei folgen ein paar Impressionen von der Tour. Zusammenfassend kann man sagen, die Jungs vorne weg und die Mädels hinter her.
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Wanderer vor Aussichtsturm
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Wandergruppe

Auf den Felsen
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Der Rückweg erfolgte auf einem leichten Weg wieder hinab an den Fuss des Berges und dann den Pfaffenstein-Rundweg zurück zum Parkplatz. Die Gewitter- und Wolkenstimmung, die einen baldigen Regenguss ankündigte, schuf einen einmaligen Blick zur Festung Königstein.
Am Fuss des Pfaffensteins
Die Wanderungen auf den Pfaffenstein waren alle sehr schön. In der Gruppe machen solche Touren am meisten Spaß. Da es sich beim Pfaffenstein aber um einen relativ leicht zu ersteigenden Berg mit Bewirtschaftung und Aussichtsturm handelt, ist man hier oben selten allein.
Sucht man die einsamen Wege und Felsen und will man auch einmal für sich eine Aussicht genießen, sollte man einen anderen Gipfel wählen. Dennoch, besonders wenn man Sächsische Schweiz-Neulinge mit sich hat, ist ein Aufstieg zu empfehlen. Man kann immer mit einer Flasche Bier und der Einkehr auf dem Gipfel locken.
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EA 2005 |